Eine der letzten “Aktionen” im vergangenen Herbst war eine weitere Pflanzung. Wir haben ein Stück Wiese an unserer Grundstücksgrenze zum Wanderweg mit Obstbäumen und Sträuchern bepflanzt. Es war ein sehr unauffälliges Stück, ein spitzer Ausläufer unserer Weide. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich die Ausstrahlung eines Stück Landes sofort ändert, wenn dort Bäume und Sträucher gepflanzt sind.

Für unsere “Selbstversorgung” haben wir inzwischen mehr als genug. 64 Obst- und Nussbäume, rund 40 Beerensträucher – wenn die alle mal “erwachsen” sind,  haben wir weit mehr als genug.

Trotzdem ist der Plan im Lauf der Jahre die Ränder unserer Wiesen und Felder mit dicht mit Bäumen und Sträuchern zu bepflanzen, Hecken anzulegen und auf diese Weise kleine Lebensinseln für Wildtiere, Vögel und Pflanzen zu schaffen.

Wir haben das große Glück, dass es rund um den Höllbachhof kaum “industrielle Landwirtschaft” gibt. Wir liegen am Naturschutzgebiet, umgeben von extensiv wirtschaftenden Nebenerwerbslandwirten. Es gibt Raine und Baumgruppen mitten in den Feldern und wilde, ungenutzte Wiesen.

Aber auch in solchen Schutzgebieten ist der Rückgang der Arten enorm – 75 % weniger Insekten und Vögel wurden verzeichnet. 75 % RÜCKGANG in den Schutzgebieten!!! Wie es ausserhalb solcher Lebensinseln aussieht, ist kaum zu ertragen. Also pflanzen wir auch hier, denn MEHR geht immer 🙂

“Gardening is an act of faith in the future”. 
(Schriftzug auf der Bank eines Gemeinschaftsgartens).

Das vergangene Jahr war überall gekennzeichnet von großer Trockenheit.
Es war unser erstes Jahr auf dem neuen Acker und dieses Stück Land hat uns trotzdem mit einer unglaublich reichen Ernte beschenkt.

Eine ganz besondere Freude war, dass beim Ausgraben der ersten Kartoffeln ein zwinkernder Kartoffelkerl zum Vorschein kam!
Ich kann nicht anders als das als Gruß der Erde an uns zu interpretieren. Wir haben den Acker von Hand bestellt, die Saatkartoffeln im Frühjahr Stück für Stück in die Erde gelegt, angehäufelt, tagelang im Frühsommer die Kartoffelkäfer abgesammelt und die reifen Früchte dann im Herbst mit der Gabel ausgegraben und von Hand eingesammelt.

Stefan hat zum ersten Mal in seinem Leben auch Getreide von Hand gesät – mit der Säwanne ist er über den Acker gelaufen, ließ die Haferkörner durch die Hand gleiten und bestellte so das Feld.

Um das Getreide auf natürliche Art vor zu starkem Unkrautdruck zu schützen, hat Stefan mit der “Kleegeige” (lt. wikipedia ein “altertümliches Gerät zum Ausbringen von Feinsamen”) Kleegras mit auf den Getreideacker ausgebracht (quasi als BIO-Antwort auf Glyphosat & Co.). Nach der Getreideernte bildet das Kleegras eine bodendeckende, lebende Mulchschicht, die den Boden mit Stickstoff anreichert und vor Erosion schützt.

Es ist eine persönliche Bindung, eine Beziehung zu dem Stück Land gewachsen, zum Boden, zu den Insekten die dort leben.

Wir haben die Kartoffeln, Futterrüben, Sonnenblumen und den Hafer über Monate hinweg mit unserem Lächeln und unserer Freude begleitet.
Und genau dieses Lächeln kam dann bei der Ernte zurück.

Erntedank.
Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht aus ganzem Herzen dankbar sind.
Dankbar für diesen wundervollen Ort, für dieses schöne, kraftvolle, heilende Zuhause.
Für die Nahrung, die uns der Sommer geschenkt hat und die uns auch durch den Winter bringt.
Für die Tiere, die unsere Freunde und Gefährten sind.
Und für die Freiheit, die wir hier erleben dürfen.

Übersicht:


November 2018 bis September 2019
Schamanische Jahresgruppe mit Gerhard Popfinger (ausgebucht – Vormerkung für 2020 möglich!) Zur Webseite KREISZEIT


4. bis 6. Januar 2019
Schneeschuh- und Yogawochende mit Katja Bertlein und Lothar Fuchs. Zur Webseite von Katja


22. bis 24. Februar 2019
Council für Paare mit Galit und Shay Hanien (ausgebucht – dieser Workshop ist auch für Februar 2020 in Planung!)
Den Flyer mit allen Infos findest Du hier: Paarcouncil


13. bis 21. April 2019
3 x 7 – 21 Schwitzhüttenzeremonien: Die drei Kreise der Kraft
mit Gerhard Popfinger. Zur Webseite KREISZEIT


25. bis 28. April 2019

Qigong und die Wirbelsäule im Nei Yang Gong-Kontext
mit Mihaela Cordea
Den Flyer dazu findest Du hier: Qigong-Mihaela


3. bis 15. Juli 2019
Visionssuche mit Gabriele Kaupp und Geseko von Lüpke.
Den Flyer dazu findest Du hier: Vision Quest 2019


15. bis 18. August 2019
Council – Einführungsseminar mit Tina Kansy
Den Flyer dazu findest Du hier: Council Intro August 2019


18. bis 20. Oktober 2019
Hamsterrad oder Lebensrad?
Ein Workshop für Menschen in Heilberufen und MedizinstudentInnen
mit Dr. Christian Sanden und Tina Kansy
Den Flyer dazu findest Du hier: onlineflyer final-1


28. November bis 1. Dezember 2019
BEGINN neuer Jahreszyklus: Schamanische Jahresgruppe mit Gerhard Popfinger
Zur Webseite von KREISZEIT


Bitte wende Dich für Anmeldungen und Fragen direkt an die jeweiligen Seminarleiter.

Nein, ich will weder rum jammern noch gegen “Zukunftstechnologien” wettern. Ich weiß, wie unglaublich praktisch kabelloser Internetzugang, Smartphone & Co. ist. Aber: ich bin eine derjenigen, die von dieser Technologie krank werden. Ich reagiere “hypersensibel” auf hochfrequente Strahlung und weil immer noch mehr Mobilfunkmasten aufgestellt werden und WLan inzwischen “basic” in jedem Haushalt ist, wird mein Lebensraum eng und enger.

Verstehen und zuordnen kann ich die entsprechende Symptome erst seit ich am Höllbachhof lebe, denn hier gibt’s weder WLan noch Mobilfunkmasten.

In Hohenbrunn stehen im Umkreis von 8 Kilometern inzwischen 139 (!!!) Mobilfunksendemasten und in meinem Schlafzimmer dort empfange ich 12 verschiedene WLan’s aus der Nachbarschaft.

In meinem Körper fühlt sich das an wie Folter. Mein Gehirn liegt auf dem Grill, meine Schilddrüse vibriert, pocht, entzündet sich und schwillt an. Meine Eierstöcke schmerzen als würde ich meine Tage bekommen und mein Herz rast. Ich bekomme Kopfschmerzen, meine Gedanken vernebeln und zeitweise habe ich Wortfindungsstörungen. Ich bin müde, depressiv, fühle mich alt, antriebslos und erschöpft. Hoffnungslos, kraftlos und alles ist mühsam. Ich brauche morgens mehrere Stunden (und jede Menge Koffein), bis ich halbwegs in die Gänge komme.

Natürlich war ich im Lauf der Jahre bei mehreren Ärzten, Heilpraktikern, Homöopathen, Osteopathen, Schamanen und Heilern. Irgendwann habe ich mich damit abgefunden und meinen Zustand akzeptiert. Habe meine Arbeit auf das Nötigste reduziert und mich mit Tabletten und Nahrungsergänzungsmitteln halbwegs im Gleichgewicht gehalten.

Seit ich hauptsächlich am Hof lebe verschwinden die Symptome, mein Organismus stabilisiert sich, ich habe wieder Kraft, bin unternehmungslustig, fühle mich jung und frisch. Ich schlafe tief und erholsam, habe kaum noch Kopfschmerzen, bin geistig wach, konzentriert und (meistens) gut gelaunt und optimistisch.

Durch diesen Abstand von dem, was inzwischen überall als “Normal” gilt, kann ich die Strahlung sehr differenziert wahrnehmen und zuordnen. Und für jeden Ausflug weg vom Höllbachhof zahle ich einen hohen Preis. Egal ob es ein Stadtbummel ist, ein Besuch im Kino oder im Restaurant, eine Übernachtung im Hotel oder bei Freunden – es kostet unglaublich viel Lebenskraft.

In den Zeitungen liest man selten über die gesundheitlichen Risiken. Wenn dort dann doch mal eine Studie zitiert wird, geht es in der Regel darum, ob sich das Gehirn beim Telefonieren mit Handy am Ohr wesentlich erwärmt oder nicht. Aber das ist nicht der Punkt! Jede/r kann selbst entscheiden, ob er/sie ein Handy nutzen möchte und wie lange er/sie damit telefoniert. Der Strahlung von Sendemasten hingegen ist jede/r zwangsläufig und rund um die Uhr ausgesetzt – bis in die eigenen vier Wände hinein. Es ist diese “Zwangsbestrahlung”, die sich weder abschalten noch verhindern lässt. Sie gefährdet unsere Gesundheit.

Ich bin Fördermitglied bei der Organisation “diagnose:funk”. Auf deren Webseite findet sich fachlich fundierte, seriöse Literatur zu diesem Thema.. Wenn Du Dich also weitergehend informieren möchtest, hier ist der LINK: https://www.diagnose-funk.org/publikationen/diagnose-funk-publikationen/ratgeber

Vielleicht
liest diese Zeilen jemand, dem es ähnlich geht. Alleine zu WISSEN, dass man nicht der/die Einzige ist, ist schon hilfreich. Denn das Umfeld und die meisten Ärzte reagiert mißtrauisch, ungläubig und oft auch spöttisch.

Ich habe keine Idee, wie eine Lösung aussehen könnte. Während die Zahl der “Hypersensiblen” steigt, wird der flächendeckende Ausbau mit Mobilfunk, WLan & Co. im Eiltempo vorangetrieben. 5G steht in den Startlöchern und damit noch mal zehntausende zusätzlicher Sendemasten. Es scheint, als wäre eine Zukunft OHNE gar nicht denkbar. Und ich hab’ keine Ahnung, wie für jemanden wie mich eine Zukunft aussehen soll, in der es kein “Entkommen” mehr gibt…

Bilden Sie Labore der Zukunft

Was Sie sofort tun können.
Zehn Empfehlungen von Harald Welzer

Bilden Sie Labore der Zukunft und haben Sie Spaß dabei. Vergessen Sie das “5-vor-12”-Blabla der Ökobewegung und das Gerede von der “Weltgemeinschaft” und der Notwendigkeit globaler Lösungen. Niemand hat an Ihrer Wiege gestanden und mit hohler Stimme gesagt: “Lars, du bist zu uns gekommen, um die Welt zu retten!” Es genügt völlig, wenn Sie beginnen, mit Ihrem Leben, Ihren Lieben und Ihrem Land verantwortungsvoll und zukunftsfähig umzugeben
Das aber bitte gleich!

Stornieren Sie Ihre nächste Flugreise (Sie wollen da sowieso nicht hin), bestellen Sie Ihr nächstes Auto erst gar nicht (es wird Sie unglücklicher machen, weil Sie glaubten, es mache Sie glücklicher), kaufen Sie nichts mehr, was zu billig ist (denn dann hat irgendjemand zu wenig bekommen). Säbeln Sie in Ihre Weihnachtsgans und teilen Sie Ihren Kindern oder Enkeln mit, dass Sie ab jetzt Ihr Leben ändern werden. Das wird Ihnen helfen, es tatsächlich zu tun (denn jetzt können Sie nicht mehr zurück).

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Das ist ein Auszug aus einem Plakat, das ich an den Wänden der GEA-Akademie entdeckt habe. Harald Welzer ist Professor für Transformationsdesign, Mitbegründer und Direktor der gemeinnützigen Stiftung “Futur zwei” und Autor zahlreicher Bücher, unter anderem: “Selbst denken – eine Anleitung zum Widerstand”. Auf erfrischend klare Weise bringt er ein paar wesentliche Zukunftsthemen auf den Punkt.

Das Plakat mit allen zehn Punkten hier als jpg:

Ein unglaublich volles Jahr geht zu Ende – für uns ein absolutes “Fülle-Jahr”.
Garten und Acker haben uns reich beschenkt, unsere Tiere waren fruchtbar und haben viele Junge groß gezogen, eine bunte Fülle an Seminargäste war zu Besuch und sowohl arbeits- als auch genussmäßig waren wir des öfteren echt am Limit 😉

Aus diesem Grund lag auch unser “Blog” die letzten Monate auf Eis, es blieb einfach nicht genug Zeit zum Schreiben und Erzählen.

Wir werden die stille Zeit im Januar nutzen um ausführlich zu berichten. Wir haben das erste Jahr auf unserem Acker erlebt, wir haben uns Gedanken über zukunftsfähige Baumarten für die geplante Baumfeldwirtschaft gemacht, wir haben mit einem kleinen “Biomeiler” experimentiert und ein paar ungewöhnliche Ideen für unser künftiges Energiekonzept gesammelt. Wir haben ein weiteres Stück Wiese mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt – Auftakt für unser “Heckenprojekt”, das wir in den nächsten Jahren fortsetzten wollen. Ausserdem gibt es natürlich auch in 2019 wieder ein wert-volles Seminarprogramm mit Yoga, Qigong und Meditation, Council und Visionssuche.

Von all dem erzählen wir in den nächsten Wochen ausführlicher.

Jetzt wünschen Dir und Deinen Lieben ein gesegnetes, friedvolles Weihnachtsfest.
Eine Zeit der Stille und Reflexion, eine Zeit der Freude und des Teilens.
Nun kehrt bald das Licht zurück in der Natur – ein kraftvolles Symbol des Lebens.

Wir wünschen uns allen ein lichtvolles Herz, einen lichten Geist und ein leuchtendes Bewußtsein.

Alles Liebe und bis bald: Elisabeth und Stefan vom Höllbachhof

P.S.: Wenn Du das neue Jahr mit einer “Auszeit” am Höllbachhof beginnen möchtest: Von 4. bis 6. Januar gibt es
ein Schneeschuh- und Yogawochenende mit Katja und Lothar hier bei uns:
https://www.katjabertlein.com/schneeschuh-und-yogawochenende

Als wir den Höllbachhof vor gut drei Jahren übernommen haben, gehörten vier Hektar Land dazu: ein halber Hektar Wald direkt hinterm Hof, ein halber Hektar Hoffläche mit Gemüsegarten und drei Hektar Wiese rund um den Hof gelegen.

Unser Wunsch ist es, uns und unsere Tiere mit dem Hof selbst versorgen zu können.
Fünf Ziegen, drei Schafe und ein Eselmädchen leben mit uns, ausserdem vier Enten, zwanzig Hühner und fünf Gänse.  Für diese bunte Vielfalt und Anzahl reicht das Land jedoch nicht aus – deshalb haben wir in Hohenbrunn unser Heu gemacht und Stefan hat im Sauerland das Bio-Getreide für uns und unsere Tiere angebaut.
Uns war klar, dass das nur eine vorübergehende Lösung sein konnte – eine “Krücke” sozusagen. Von Anfang an haben wir deshalb nach zusätzlichen landwirtschaftlichen Flächen in der Nähe des Hofes gesucht.

Zu Beginn dieses Jahres hatten wir dann großes Glück und konnten dreieinhalb Hektar Kräuterwiese und einen Hektar Acker von der Familie Dietz in Zumhof kaufen. Ein großes, zusammenhängendes Stück, Richtung Westen von einer wunderschönen Baumreihe gesäumt, nur zehn Minuten mit dem Traktor und eine gute halbe Stunde zu Fuss vom Hof entfernt. Wir freuen uns riesig darüber!

Jetzt haben wir genug Land am Hof, um das Futter für unsere Tiere anzubauen und noch mehr Getreide, Gemüse und Blumen für uns. In den letzten drei Wochen haben wir den Acker bestellt mit Kartoffeln, Zwiebeln, Futterrüben, Sonnenblumen und Hafer – alles liebevoll von Hand gesät und gepflanzt. Selbstverständlich wirtschaften wir überall auf biologische Weise mit samenfestem Bio-Saatgut und im Herbst möchten wir auf dem Acker drei Reihen Bäume pflanzen. Warum und wozu kannst Du in dem Artikel über “Baumfeldwirtschaft” lesen!

Unter Baumfeldwirtschaft oder Agroforstsystem versteht man die überlegte Anpflanzung von Bäumen und Sträuchern auf der gleichen Fläche, auf der auch landwirtschaftliche Nutzpflanzen angebaut oder Tiere gehalten werden. Besonders in den Tropen und Subtropen ist diese Anbaumethode verbreitet, wird aber zunehmend auch in Mitteleuropa umgesetzt.

Agroforstwirtschaft ist eine Kombination von Bäumen mit Feldfrüchten, also z. B. Baumreihen von Pappeln auf dem Getreideacker (ca. 150 Pappeln/ha mit Getreide). Das Getreide wird normal angebaut und geerntet, die Bäume werden je nach Art beerntet mit Früchten oder Holz.

Auch Tiere weiden gerne unter Bäumen, etwa auf einer Streuobstwiese oder unter Eichen (die Eicheln sind zum Beispiel ein hervorragendes Futter für Schweine!). Die Bäume spenden Schatten an heissen Tagen und Schutz bei Regen, die Tiere finden gesundes Futter und düngen wiederum mit ihren Ausscheidungen die Bäume. Wenn die Wiese zwischen den Bäumen nicht direkt von Tieren beweidet wird, kann das Gras gemäht und zu Heu gemacht werden.

Diese Verbindung hat große Vorteile:

  • Der wertvolle Ackerboden wird vor Erosion durch Wind und Wasser geschützt
  • In den Bäumen und Sträuchern finden Nützlinge und Wildtiere Schutz und Nahrung
  • Inmitten von agrarwirtschaftlich intensiv genutzten Landschaften entstehen Ruhe- und Extensivzonen und die Landschaft wird ästhetisch aufgewertet
  • Der Ertrag auf gleicher Fläche wird erhöht und durch ein gesünderes Mikroklima stabilisiert
  • Die Ackerfrüchte sind besser vor Unwettern geschützt

Erst vor Kurzem haben wir entdeckt, dass es auch unter den Bäume Leguminosen gibt. Leguminosen sind Pflanzen, die den Stickstoff aus der Luft aufnehmen können und in ihren Wurzeln speichern. Auf diese Weise wird der Boden mit natürlichem Stickstoff angereichert und die Bodenfruchtbarkeit erhöht.

Die Robinie ist z. B. eine solche Leguminose. Sie reichert den Boden mit wertvollem Stickstoff an, versorgt Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten in der Blütezeit üppig mit Nahrung und nach 50 bis 60 Jahren schenkt sie uns ein wertvolles, extrem witterungsbeständiges Holz.

Aber auch die Weide eignet sich hervorragend für die Baumfeldwirtschaft: Auch sie liefert wertvolle Bienennahrung, Zweige für Flechtwerk und lässt sich gut “auf den Stock setzten”, d. h. der Stamm kann schon nach wenigen Jahren als Brennholz geerntet werden, die Weide treibt aus dem Wurzelstock wieder neu aus.

Wenn Du Dich mehr mit diesem Thema beschäftigen willst, findest Du hier ein paar interessante Artikel dazu:

Zeitschrift OYA: Pflanzt Bäume auf Weiden und Äcker! https://oya-online.de/article/read/2925-.html

Agroforstwirtschaft: Die Kombination von Gehölzen, Acker und/oder Tieren auf einer Fläche.
https://agroforst-info.de/agroforstwirtschaft/

Baumfeldwirtschaft:
http://baumfeldwirtschaft.de

Innovationsgruppe AUFWERTEN:
https://agroforst-info.de/wp-content/uploads/2015/05/infobrief_AUFWERTEN_1.pdf

Obstbau und Feldwirtschaft: https://www.slowfood.de/biokulturelle_vielfalt/die_arche_passagiere/hutzeln_von_den_baumfeldern_in_fatschenbrunn/

Baumfelder in der Weidewirtschaft: http://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/service/dateien/a55_die_besten_schinken_wachsen_unter_eichen.pdf

Und auch in dem Film HUMUS gibt es faszinierende Bilder und interessante Berichte dazu!
http://www.humus-derfilm.at

Auch in diesem Jahr gab es wieder einen Permakultur-Zertifikatskurs mit Christoff Schneider bei uns am Hof.
Die Permakultur beruht auf einem Denken in ökologischen Zusammenhängen und Wechselwirkungen, mit dem Ziel, dauerhafte, sich selbst erhaltende Systeme aus Pflanzen, Tieren und Menschen zu entwickeln. Das System der Permakultur unterstützt den achtsamen Umgang mit der Natur, den Mitmenschen und unseren Ressourcen und bringt dadurch Freude und Zufriedenheit in unser Leben.

Christoff vermittelt eine Fülle von Wissen und viele Elemente des Kurses werden im praktischen Tätigsein vertieft.
Auch dem Thema Lehmbau widmet sich der Kurs theoretisch und praktisch
und so haben wir das große Glück, dass dabei ein LEHMBACKOFEN mitten in unserem Hof entstanden ist.

 

 

mit den Füssen wird Ton, Stroh und Sand vermischt

mit den Händen werden Lehmlaibe geformt

Mit diesen Lehmlaiben wird der Ofen aufgebaut

 

DAS INNERE HERDFEUER DER GEMEINSCHAFT.
Ich habe eine Tätowierung am Oberarm, die dieses Feuer symbolisiert. Es war im alten Vestalinnen-Kult die höchste Aufgabe der Priesterinnen, dieses innere Herdfeuer zu hüten. Es symbolisiert die Kraft und Überlebensfähigkeit der Gemeinschaft.

Der Ofen ist für mich die Manifestation eines solchen Herdfeuers, er steht in der Mitte unseres Hofes und in ihm werden wir unser Brot backen, auch das ein Symbol für Nahrung, Kraft und Gesundheit.

Stefan beim Bau des Fundamentes

Damit er solide steht hat Stefan ein massives Betonfundament errichtet
und zum Schutz vor Regen und Schnee hat er zusammen mit seinem Sohn Jonas (ein gelernter Schreiner) ein starkes, schönes Dach gebaut.

Jonas und Stefan mit dem Dachstuhl

Jetzt müssen wir nur noch eine Lösung für das Kaminrohr finden – alle gängigen Dachdurchführungen passen nicht oder sind viel zu teuer.
Sobald dieses Problem gelöst ist, wird unser Brot im Lehmofen gebacken 🙂

Nochmal ein ganz herzliches DANKESCHÖN an die fleissigen Kursteilnehmer!!

…….und so sieht der Ofen heute aus, am Nikolaustag:

Wir freuen uns, Dir für das kommende Jahr ein wertvolles und interessantes Seminarprogramm vorzustellen.
Vielleicht findest Du einen guten Anlass, ein paar Tage in die Schönheit und Ruhe des Höllbachhofes einzutauchen….

Ausführliche Informationen findest Du jeweils auf den als LINK beigefügten Webseiten.
Bitte wende Dich für Anmeldungen und Fragen direkt an die jeweiligen Seminarleiter.

 

Übersicht:


7. bis 10. Dezember 2017
Schamanische Jahresgruppe mit Gerhard Popfinger. Zur Webseite KREISZEIT


5. bis 7. Januar 2018
Schneeschuh- und Yogawochende mit Katja Bertlein und Lothar Fuchs. Zur Webseite von Katja


8. bis 11. Februar 2018
Schamanische Jahresgruppe mit Gerhard Popfinger. Zur Webseite KREISZEIT


2. bis 4. März 2018
Leicht & fit in den Frühling – Ayurveda- und Yogawochenende
Mit Ayurveda, Yoga und der Kraft der Natur Körper, Geist & Seele entgiften und neue Lebensenergie spüren.
Mit Katja Bertlein  Zur Webseite von Katja
und Maria Käser-Aunkofer Zur Webseite von Maria


24. März bis 1. April 2018
3 x 7 – 21 Schwitzhüttenzeremonien: Die drei Kreise der Kraft
mit Gerhard Popfinger. Zur Webseite KREISZEIT


19. bis 22. April  2018
beziehungsweise – ein neues Miteinander auf Augenhöhe.
Jahresfortbildung mit Chiara Greber. Zur Webseite von Chiara


4. bis 6. Mai 2018
Jahreskreisfest und Yoga – Kreativität und Lebensfreude mit der Kraft des Frühlings wecken.
Mit Catherine Weitzdörfer (Homöopathin). Zur Webseite von Catherine
Katja Bertlein (Yogalehrerin / Wanderführerin). Zur Webseite von Katja


17. bis 21. Mai 2018
Schamanische Jahresgruppe mit Gerhard Popfinger. Zur Webseite von KREISZEIT


10. bis 21. Juni 2018
Permakultur-Kurs – nachhaltiges Leben gestalten.
Zertifikatskurs mit Christoff Schneider. Zur Webseite


5. bis 16. Juli 2018
Visionssuche mit Gabriele Kaupp und Geseko von Lüpke. Infos folgen!


26. bis 29. Juli 2018
beziehungsweise – ein neues Miteinander auf Augenhöhe.
Jahresfortbildung mit Chiara Greber. Zur Webseite von Chiara


10. bis 15. August 2018
WILDE KRÄUTERKUNDE und KREATIVE NATURERFAHRUNG
mit Elfie & Graham Courtenay. HIER kommst Du zum Flyer für den Workshop


21. bis 23. September 2018
Council für Paare (Flesh & Spirit) mit Galit und Shay Hanien
Vom Herzen sprechen und zuhören und die Beziehung vertiefen
HIER kommst Du zum Flyer für den Workshop

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27. bis 30. September 2018
Schamanische Jahresgruppe mit Gerhard Popfinger. Zur Webseite von KREISZEIT


11. bis 14. Oktober 2018
beziehungsweise – ein neues Miteinander auf Augenhöhe.
Jahresfortbildung mit Chiara Greber. Zur Webseite von Chiara


25. bis 28. Oktober 2018
Körpermusik und TaKeTiNa mit Tom Meier und Leonard Seifert.
Infos und Kontakt auf der Seite Körpersmusik-Regensburg.de und auf der Seite von Leonard Seifert.


22. bis 25. November 2018
Schamanische Jahresgruppe mit Gerhard Popfinger. Zur Webseite von KREISZEIT.