Die vielen “handfesten” Hofgeschichten sind leicht erzählt. Aber neben den großen, sichtbaren Veränderungen, Um- und Ausbauten, Pflanzungen und Anlagen die wir hier am Hof in den letzten Jahren durchgeführt haben, entwickelt sich auch etwas anderes: Wir verweben uns immer tiefer, immer fester mit diesem Ort. Ein Band – eine tiefe Verbindung webt sich in unser Leben und in jeden Winkel des Höllbachhofes.
Es ist wie das Leuchten im Gesicht von innig Verliebten wenn wir auf den Hof blicken und es scheint, als blickt er ebenso auf uns zurück.

Er spielt uns bei fast all unseren “Unternehmungen” in die Hände – fast alles geht leichter als gedacht, fast immer ereignen sich glückliche Zu-fälle, fast immer finden und entdecken wir wieder eine Kostbarkeit, mit der wir nicht gerechnet hatten. Ich sage >>fast<<, denn in sehr wenigen Ausnahmefällen gibt es auch klare Blockaden, die dann als eindeutiges NEIN bei uns ankommen und die wir respektieren und akzeptieren.

Im letzten Jahr habe ich mich dann auch endlich in den ehemaligen “Zengarten” eingewoben. Ich habe schon manches mal versucht, mich dem “Zen-Geist” anzunähern – immer ohne Erfolg. Diese Philosophie bleibt mir fremd und so erging es mir dann auch mit dem “Zen-Garten” hier am Hof.

Anfang 2020 habe ich mich ihm dann genähert, hab’ Zeit dort verbracht, gespürt und beobachtet und erkannt, dass er auf eine neue “Widmung” förmlich wartet.

Als “Schattengarten” fand ich einen Zugang. Ein stiller Platz, verborgen und kühl, Ruhezone an heissen Sommertagen. Ein Garten, nicht der “Ernte und Ernährung” gewidmet, sondern einzig und allein der Muße, der “Ausrast”, dem Innehalten und Reflektieren…

Ich hab’ ihn erneuert, Pflanzlücken gefüllt, Stefan hat eine Bank aus unserem “Fundus” restauriert und dort aufgestellt. So konnte sich eine stille, sanfte und freundliche Atmosphäre neu ent-falten. Und während wir in den beiden vorangegangenen Jahren Sorge um die schönen, großen Buchsbäume hatten, weil sie vom Buchsbaumzünsler befallen waren, haben die Vögel dann das ihre dazu getan und die Buchsbäume raupenfrei gehalten. Alle Pflanzen sind wieder gesund und kräftig 🙂

 

Immer wieder erreichen uns Anrufe oder emails von Menschen, die sich fragen, wie es uns in der Corona-Pandemie ergeht. Wir freuen uns, dass der Höllbachhof, unsere Projekte, unsere Tiere und auch wir einen festen Platz in den Herzen und Gedanken vieler Menschen haben und wollen heute ein bisschen erzählen, was diese Corona-Krisenzeit für uns bedeutet.

Zu allererst: Wir haben keine Existenzsorgen. Finanziell stehen wir auf festem Boden und es steht ausser Frage, dass wir den Hof und all unsere Herzensprojekte erhalten und fortführen können. Dafür sind wir zutiefst dankbar, denn wir erleben in unserem Umfeld natürlich auch genug Menschen, für die das alles existenzielle Sorgen und Nöte aufwirft.

Unser Seminarhaus ist nicht in Betrieb, schon seit März 2020 nicht mehr. Einzige Ausnahme war die Visionssuche mit Gabriele Kaupp und Geseko von Lüpke, die mit umfangreichem Hygienekonzept und einer Sondergenehmigung durch das Gesundheitsamt Cham im Juli 2020 stattfinden konnte.

Da es sich bei uns um “Vermietungen” handelt, bekommen wir keine staatlichen Hilfen.

Und weil wir mit Gruppenschlafraum und Gemeinschaftsduschen die angedachten Hygieneschutzbestimmungen im Falle einer möglichen Lockerung nicht erfüllen könnten, gehen wir davon aus, dass wir wohl noch sehr viel länger im “Lockdown” bleiben werden.

Wir haben einen ganzheitlichen Blick auf das Thema Gesundheit und Krankheit, wir leben mit der Natur, sind reich beschenkt mit kostbaren und gesunden Lebens-Mitteln aus unserem Garten und von unseren Tieren und fühlen uns dankbar und glücklich.

Diese Corona-Krise hat uns vor allem freie und unverplante ZEIT geschenkt und damit verbunden die Freiheit, unsere Arbeit, unser ganzes Tun vollständig an den Rhythmen der Natur auszurichten. Wir haben vor allem die Zeit des ersten Lockdowns dafür genutzt, noch mal einen ganzen Schwung Bäume und Sträucher zu pflanzen: einen kleinen Heckenstreifen am Eingang zum “Rundweg Hölle”, zwei Maroni-Bäume am Teich und viele neue Rosenbüsche am Haus.

Garten und Acker haben uns zum Dank für das “Mehr” an Zuwendung und Pflege im Übermaß beschenkt! Wir hatten eine noch nie gekannte Fülle an Beeren, Tomaten, Äpfeln und Zwetschgen, Karotten und Salat, Kohl und Kartoffeln, Zwiebeln, Blumen und Kräutern.

Damit das Seminarhaus nicht “verwaist” nutze ich (Elisabeth) den Seminarraum als Übungs- und Meditationsraum, den Gruppenschlafraum haben wir so weit geräumt dass er nun mein Tanz- und Malatelier ist. Auf diese Weise bin ich drei bis vier mal die Woche im Seminarhaus und baue eine innige Beziehung mit diesem Ort auf. Bisher fühlte ich mich dort eher als “Gast”, jetzt werden wir einander Vertraute. Ich feiere die Jahreskreis- und Vollmondfeste im Seminarhaus, verbringe die online-Einheiten zu meiner Ausbildung in keltisch-schamanischer Heilarbeit dort und bin glücklich über die feine Energie, die sich mehr und mehr entfaltet.

 

Die Wintermonate haben wir mit interessanter Lektüre verbracht, besonders das Buch von Natalie Knapp “Der Quantensprung des Denkens” bewegt uns sehr. Die Quantenphysik belegt eindeutig, dass es die “objektive Beobachtung” nicht gibt. Sie bestätigt auf naturwissenschaftlicher Basis das, was uralte Weisheitslehren schon lange verkünden: alles ist mit allem verbunden. Und unsere Gedanken, unser Geist nimmt Einfluss auf alles was ist und wird.

Es ist von grundlegender Bedeutung, worauf wir unser Bewusstsein richten, was wir denken, WIE wir in der Welt sind.

Angst ist das Gegenteil von Liebe.
Um einen geschätzten Heilpraktiker aus München zu zitieren: “Wer mit Angst arbeitet, disqualifiziert sich selbst”.

Wie kostbar Wasser für uns ist – als Lebens-Mittel, Informations- und Energieträger, Heilmittel und Lebensgrundlage für Tiere und Pflanzen – das kann ich hier nicht einmal ansatzweise angemessen darstellen.

Wir leben in einer Region, in der Wassermangel (noch) kein Thema ist. Unser Wasserverbrauch ist immens, Tendenz steigend.  Dazu nur ein paar wenige Zahlen: 3.900 Liter – soviel Wasser verbraucht jeder von uns täglich. 122 Liter davon fließen durch Wasserhähne, Toiletten oder Waschmaschinen. Der größte Teil steckt in Lebensmitteln, Textilien und anderen Produkten, die wir kaufen. Allein die Herstellung eines T-Shirts aus Baumwolle verbraucht 2700 Liter Wasser.
Im globalen Durchschnitt sind (lt. Albert-Schweizer-Stiftung) über 15.400 Liter Wasser in nur einem Kilogramm Rindfleisch!

In den letzten drei Jahren haben wir auch in Deutschland erste “Dürreperioden” erlebt – in manchen Regionen hat es wochenlang gar nicht geregnet, die Wälder brannten, der Borkenkäfer breitet sich rasant aus, Mißernten und sinkende Grundwasserspiegel waren auch bei uns plötzlich in den täglichen Nachrichten.

Ein erster Schritt zu einem anderen Umgang mit Wasser ist Bewusstsein. Die Kenntnis davon, wie viel Wasser z. B. für blütenweisses Kopierpapier benötigt wird, für die Erzeugung von Fleisch, für die Nutzung von Toilettenspülungen etc. ist eine notwendige Voraussetzung dafür, dass wir unseren Verbrauch reduzieren können.

Ein zweiter Schritt ist z. B. die Nutzung von Regenwasser. Regenwasser muss nicht erst aufwendig gereinigt werden, es muss nicht erst den Weg durch die Kanalisation und das Klärwerk durchlaufen, bevor wir es verwenden können. Wir können es gleich vor Ort für Toilettenspülungen, Waschmaschinen und als Gießwasser für den Garten nutzen.

Weil wir hier am Hof in den trockenen Sommermonaten unseren Gemüsegarten regelmäßig bewässern müssen, haben wir vor Kurzem die Regenrinnen der großen Scheune so zusammengeführt, dass wir zwei Zisternen mit insgesamt 20.000 Litern Wasser befüllen können. Diese Zisternen sind im Boden vergraben, das Wasser kann mithilfe einer Pumpe über den normalen Gartenschlauch verteilt werden.

An der Idee, auch die Toilettenspülungen im Seminarhaus mit Regenwasser zu versorgen, tüfteln wir bereits…

Wir haben noch enorm Einsparpotential, aber der erste Schritt ist getan 🙂

 

 

 

Ende September 2019 haben wir unsere Solaranlage mit Batteriespeicher in Betrieb genommen und konnten in 2020 satte 76 % unseres gesamten Strombedarfs (inkl. Warmwasserbereitung in den Sommermonaten!) damit abdecken.

Im April 2020 erfolgte der zweite Schritt unserer “Energiewende”: Wir haben die 32 Jahre alte Ölzentralheizung ausgebaut und durch eine hoch effiziente Scheitholzheizung von ETA ersetzt. Mit 4.000 Liter Pufferspeicher ist die neue Holzheizung stark genug um das Haupt- und Seminarhaus, das Duschhäusl und das Rote Häuschen auch an frostigen Tagen wohlig warm zu machen. Das Seminarhaus ist bereits mit einer Wärmeleitung angeschlossen, den Anschluss für das Duschhäusl und das Rote Häuschen erstellen wir in den kommenden Monaten.

In den Brauchwasserspeicher haben wir ein Heizschwert eingebaut, so dass der Sonnenstrom vom Dach auch unser Warmwasser erzeugt.

Unser Holz liefern zwei Bauern aus der unmittelbaren Umgebung. Beide arbeiten mit kleinsten Maschinen, behutsam und sorgfältig und verwenden ausschließlich Holz von Bäumen, die durch Borkenkäferbefall, Windbruch oder beim Durchforsten anfallen. Und unser Spaltgerät und die Kreissäge können wir mit Sonnenstrom betreiben 🙂

 

Warum wir uns für eine Holzheizung entschieden haben

Zwei Jahre lang haben wir uns intensiv mit allerlei Heizkonzepten beschäftigt. Zunächst hatten wir die Idee einer Wasser/Wasser-Wärmepumpe favorisiert: mit einem Wärmetauscher wollten wir dem Bachwasser auf einem kurzen Stück 4 bis 5 Grad Wärme entziehen und diese Wärme in Kombination mit Ökostrom als Basis für unsere Heizung verwenden. Die Bauvoranfrage beim Landratsamt verlief positiv, durch eine 45 %ige Förderung vom Staat wären auch die enorm hohen Kosten machbar gewesen….aber dann stellte sich heraus, dass der Bach bereits im Oktober auf drei bis vier Grad abkühlt und eine Wärmeentnahme daher in den Wintermonaten undenkbar ist.

Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe kommt aufgrund des hohen Heizbedarfs (wir leben schließlich in alten Bauernhäusern) nicht in Frage.

Daneben haben wir mit einem 60-KW-Blockheizkraftwerk geliebäugelt, das mit Hackschnitzeln zu betreiben wäre. So hätten wir Wärme und Strom gleichzeitig, Strom vor allem in den dunklen Wintermonaten und speziell das war sehr verlockend!  Diese Anlage hat aber einen hohen Platzbedarf. Wir hätten dafür ein extra Gebäude für die Heizung und die erforderlichen Hackschnitzel erstellen müssen, eine Wärmeleitung um den Hof herum legen und das hätte am Ende einfach zu viel Geld gekostet.

Wichtig war für uns, dass der “Rohstoff”/das “Futter” für unsere Heizung aus der Region kommt, dass Herkunft und Gewinnung nachvollziehbar ist, dass wir möglichst unabhängig von großen Zulieferern sind (das spricht z. B. gegen Holzpellets) und langfristig auch in die Lage kommen können, unseren Bedarf sogar aus eigenem Anbau/Bestand zu decken (z. B. Kurzumtriebsplantage oder eigener Wald).

Nun haben wir den ersten Winter mit unserer Scheitholzheizung hinter uns und sind super zufrieden!

 

 

 

Corona hat auch unsere Seminarplanung natürlich komplett über den Haufen geworfen. Mit unserem Gruppenschlafraum und den Gemeinschaftsduschen können wir die derzeit geltenden Hygieneschutzvorschriften nicht erfüllen. Aus diesem Grund haben wir für 2021 lediglich zwei Visionssuchen geplant, die im “Notfall” auch als reine Outdoorveranstaltungen möglich wären.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Die Frage, worum es in unserem Leben gehen soll, was unser Beitrag zur Gemeinschaft ist und wie wir dem Leben dienen können, rückt durch die Corona-Krise mehr denn je in den Fokus. Die Visionssuche ist ein wunderbares “Werkzeug” um uns mit der wilden Natur zu verbinden, ganz und gar lebendig zu sein und uns neu auszurichten.  Dazu laden wir Dich besonders auch im “Corona-Jahr 2021” ganz herzlich ein:

Visionssuche mit Gabriele Kaupp und Geseko von Lüpke
07. bis 20. Juli 2021
Infos zur Visionssuche

und

herzwärts – Visionssuche mit Ursula Wältring und Angela Schmid
22.09. bis 03.10.2021
Infos zur Visionssuche

 

Für Fragen zu den Kursen wende Dich bitte jeweils
an die im Link angegebenen Veranstalter.

 

Rückverbindung mit der Natur – der inneren wie der äußeren.
Selbsterfahrung, heilsame Bewegung, Meditation und wertschätzende Kommunikation. 
Permakultur und Selbstversorgung.
Das sind die Themen, die 2020 an diesem kraftvollen Ort wieder Raum finden.
Herzlich willkommen!

 

Für Fragen zu den Kursen wende Dich bitte jeweils an die im Flyer/Link angegebenen Veranstalter. Die Infos zu den Seminaren ab September folgen.

 

 

 

  • Visionssuche mit Gabriele Kaupp und Geseko von Lüpke,
    24. Juni bis 07. Juli 2020, FlyerVisionQuest2020

 

 

Erdfeste brauchen keine »Veranstaltungen« zu sein. Genauso gut sind kleine, informelle Aktivitäten, die davon handeln, auf als authentisch empfunde Weise mit Mitwesen – einschließlich der Erde selbst – zu kommunizieren.

Liebe Initiativträger*innen, liebe Partner!

Dieses Schreiben richtet sich an Sie/Euch, um mit Ihnen/Euch unseren Versuch zu teilen, den Sinn des weltweiten Ausbruchs der Lungenkrankheit Covid-19 zu begreifen; zu verstehen, was das mit der Erde zu tun hat und dadurch auch mit der ERDFEST-Initiative. Wie können wir Erdfeste vorbereiten und dann feiern, während wir uns bis auf Weiteres ganz zurücknehmen, niemanden treffen, keine Geselligkeit erlauben, gar vielfach selbst nicht zur Erde hinaus- dürfen? Wie können wir verarbeiten, dass im Ausbruchsgeschehen von SARS-CoV-2 etwas berührt wird, was im Zentrum von ERDFEST steht? Wie können wir darauf antworten?

Die Corona-Pandemie stellt für uns Menschen eine medizinische Katastrophe dar. Doch
ist diese medizinische Katastrophe vor allem, und das gilt es klar zu sehen, ein ökologisches Desaster. Die Corona-Pandemie ist die erste große ökologische Katastrophe, von der die ganze Menschheit heimgesucht wird. Ihre Konsequenzen sind unbekannt, die Auswirkungen nicht absehbar.

Das neue Corona-Virus vermehrte sich bisher – wie hunderte oder tausende anderer noch unbekannter Viren – in wildlebenden Tieren, die daran nicht erkrankten. Auf den Menschen ist es höchstwahrscheinlich auf einem Markt übergesprungen, wo Massen solcher oft vom Aussterben bedrohter Tiere – Zibetkatzen, Affen, Fledermäuse, Schuppentiere – in engen Käfigen gehalten, verkauft und geschlachtet werden.

Der Ausbruch der Krankheit beruht also darauf – und hier sind sich Virologen und Ökologen weltweit einig –, dass wir Menschen in die Lebensräume der Tiere eindringen, sie zerstören, die Arten ausdünnen, in denen die Viren versteckt existieren, und dass durch die Klima- katastrophe Artengefüge wegbrechen. Wenn Viren einen neuen Wirt suchen, finden sie zunehmend uns – wie bereits bei SARS, bei Ebola, beim Hendra- und Marburg-Virus.

Das ökologisch richtige Verhalten wäre, all diesen Wesen, die durch den zerstörerischen Kontakt mit dem Menschen ausgerottet werden und dabei ihre Erregerlast freisetzen, den Raum wiederzugeben, der ihnen gebührt. Das ökologisch richtige Verhalten wäre, Gegen- seitigkeit zu ermöglichen, indem wir aufhören, Lebensräume zu zerstören. Das Richtige wäre somit, sich zurückzunehmen, still zu sein, an seinem Platz zu bleiben, um den anderen (also die anderen Wesen) zu schützen.

 

Das Berührende an der Corona-Pandemie ist, dass genau das gerade jetzt von uns gefordert ist – in Form von Kontaktbeschränkungen, verordnet seitens unserer Regierungen. Wir nehmen uns zurück, stoppen die Rastlosigkeit, werden still – und hören in dieser Stille die Frühlingslieder der Vögel. Wir nehmen uns zurück, um die anderen zu schützen. Das ist die Idee. Wir tun gezwungenermaßen das, was wir – auf ökologischer Ebene, planetarisch – ohnehin tun müssen, um die Gegenseitigkeit wiederherzustellen, ohne die wir uns zerstören. Das ist die Idee des Virus’. Und das bildet auch den Kern der ERDFEST-Initiative: der andere zuerst. Das Leben zuerst. Das Virus gibt uns genau das, was wir geben müssen.

Die Idee des Virus’ zu verstehen heißt akzeptieren, dass wir unsere unmittelbare Bedürfnis- befriedigung aussetzen müssen um der anderen willen. So stellt sich plötzlich heraus, dass
die Ausgehbeschränkungen, die viele als einen bitteren Verlust von Verbindung erfahren, in Wahrheit die Möglichkeit schenken, wirklich verbunden zu sein. Denn wirklich verbunden sein heißt nicht, jederzeitigen Kontakt zum erwünschten Objekt herstellen können, auch innerhalb von Stunden auf der anderen Seite des Globus. Wirkliche Verbindung heißt, den anderen so zu behandeln, dass er den Raum hat, in dem er gesund bleiben und sich entfalten kann. Wirkliche Verbindung heißt, dem anderen Leben zu ermöglichen.

Die epidemiologisch notwendige Reaktion auf die Pandemie zwingt uns also zu etwas, was wir ohnehin zu tun aufgefordert waren: zu horchen, sein zu lassen, still zu werden. Der Ökologe Stephan Harding meint, Corona sei »eine letzte Chance, das Lokale zu lieben und schätzen zu lernen, klein zu sein, uns zu verlangsamen und weniger zu konsumieren, demütig zu sein und wieder schön zu werden, als eine Art unter vielen im riesigen blühenden irdischen Körper.«

Genau das bildete von Anfang an den Kern der ERDFEST-Initiative.

Niemand von uns weiß, wie lange die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen nötig sein werden – weshalb ein Planen kaum möglich ist. Zum Glück sind die Erdfeste nicht darauf angewiesen, als Publikumsevent geplant zu werden, weil sie von innerer Haltung und In-Verbindung-Sein leben. Siehe die Einladung zum Mitwirken beim Erdfest 2020: »Das Erdfest begehen bedeutet NICHT, eine Veranstaltung organisieren zu müssen. Stattdessen können die Erdfest-Tage ein Anlass werden, bewusst inne zu halten. Aus dem Modus des Machens herauszugehen. Etwa gemeinsam einen Ort draußen aufzusuchen, der einen ruft. Dort still zu verweilen, um wahrzunehmen. Einen Baum, eine Wiese, einen Bach oder auch eine Industriebrache fragen: Was erfahre ich von dir? Und anschließend miteinander teilen, was dabei geschehen ist … Wie spannend das wäre! Ein Erdfest vom feinsten!« Unter den Gegebenheiten der Corona-Krise kann »ein Ort draußen« der Balkon, der eigene Garten sein, »gemeinsam« kann mit Menschen aus dem engsten Umkreis bedeuten.

Kein solches Erdfest ist zu klein. Und jedes ist das schönste – weil es seine Stimmigkeit jeweils ganz aus sich schöpft, während sämtliche Erdfeste in geteilter Haltung miteinander verbunden sind. Und indem all diese kreativen, subtilen Aktivitäten auf der ERDFEST- Webplattform – den Seiten Initiativträger*innen und Die Orte – geteilt werden, entsteht eine Sichtbarkeit, die dann auch politisch wirksam werden dann. Anhängend kommt nochmal die Vorlage zum Eintragen von Erdfesten auf erdfest.org.

Darüber hinaus wird es am 21. Juni, dem letzten der drei Erdfest-Tage, erstmals das Angebot einer Online-ERDFEST-Zusammenkunft geben, um unsere Erfahrungen miteinander aus- zutauschen – vom Nachmittag an, vielleicht bis Mitternacht. Hierzu demnächst mehr.

»Dem Lebendigen Lebendigkeit zurückschenken, bewusst sein – so eine Antwort geben auf den Zustand der Welt«: Das ERDFEST-Motto ist aktueller denn je.

Zu guter Letzt möchten wir an die »Erdfeste des Tages« erinnern, mit denen Andreas Weber in unserem ersten ERDFEST-Jahr 2018 auf Facebook versucht hat, regelmäßig festzuhalten, dass das Irdische, wenn es fruchtbar ist, wenn es Gegenseitigkeit herstellen darf, immer
und jederzeit ein Fest ist und dazu einlädt, Teil dieser Festlichkeit zu sein. Vielleicht kann dies dazu inspirieren, nun selbst kleine »Erdfeste des Tages« in Ihren/Euren Alltag in der Kontaktbeschränkung einfließen zu lassen: mit einfachen Gesten der Lebendigkeit die Bot- schaft der aktuellen Krise aufzunehmen und den anderen, die anderen Wesen zu sehen, zu begrüßen, ihnen Vortritt zu lassen, sie wirklich wahrzunehmen und zu spüren.

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»Der Himmel kommentiert mit Himmel.« Erdfest des Tages: Scylla.

»Ein Blau, das nicht Farbe ist, sondern Energie.«

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Erdfest des Tages: Krokus.

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»Blüte: Ei der Welt.«

Vielleicht haben einige von Ihnen/Euch Lust, ein – wie auch immer geartetes – »Erdfest des Tages« auf unserer ERDFEST-Facebookseite zu teilen? Das wäre klasse.

Mit herzlichem, erdverbundenem Gruß Hildegard Kurt und Andreas Weber

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Die ERDFEST-Initiative … sowie durch Spenden. wird gefördert durch Das Spendenkonto lautet

IBAN: DE67 4306 0967 1123 5542 01

Diese Einladung von Manuela und Carsten Essig leite ich gerne an Dich weiter. Alle Infos zu den beiden findest Du auf ihrer Webseite: https://leben-lieben-lernen.com

Ihr Lieben!

Die Einschränkungen unserer Bewegungsfreiheit werden noch andauern und somit auch die emotionalen Belastungen, die daraus entstehen. Damit bleibt auch das erhöhte Potenzial für Konflikte – vor allem in der Beziehung oder mit den Kindern bestehen.

Aus diesem Grund möchten wir Euch in dieser herausfordernden Zeit zu einem Online Live Telefonat zu folgendem Thema einladen: “Was können wir in dieser Ausnahmesituation tun, um gut für uns zu sorgen, um Konflikte zu deeskalieren und um offen zu bleben für eine Verbindung zu unseren Partnern?”

Das Telefonat wird drei Teile beinhalten und ca. 1 Stunde dauern:

Mehr Entspannung und Deeskalation in Beziehungen – wie kann das funktionieren?: Die Erfahrung von Liebe, in der wir uns wirklich gesehen fühlen und uns entfalten können hat etwas tief Nährendes und Erfüllendes. Jedoch kommen wir in Zeiten wie diesen sehr schnell an unsere Grenzen. Wir sind angespannt und gereizt, weil uns die aktuelle Situation belastet und wir nicht wissen, wie die Zukunft aussieht. Vielleicht sind dadurch Unsicherheit und Angst unsere ständigen Begleiter.

In dieser ohnehin gereizten Stimmung braucht es nur ein unbedacht geäußertes, vielleicht falsch verstandenes Wort, um einen Streit vom Zaun zu brechen. Rückzug, Abwehr oder Beschuldigungen sind die Folgen.

Das muss nicht sein! Aber was können wir tun, um etwas mehr Entspannung und Frieden in unser aktuelles Miteinander zu bringen?

Um die Fähigkeit, unsere Verbindung zum anderen offen, vertrauensvoll und aufrecht zu halten, mussen wir spüren, was in uns ausgelöst wird, wenn wir glauben vom anderen angegriffen, beschuldigt oder verlassen zu werden. Dann erst können wir beginnen bewusst zu agieren anstatt mechanisch zu reagieren.

Darüber hinaus geht es darum, was wir in Konfliktsituationen tun können, um für uns zu sorgen, Grenzen zu setzen und angemessen zu kommunizieren.

Verantwortung für unsere alten Wunden und die daraus entstandenen Verhaltensweisen zu übernehmen ist bereits in “normalen” Zeiten eine große Herausforderung. Liebe in Beziehung ist eine Kunst! In Zeiten wie diesen bedarf sie größter Aufmerksamkeit und etwas Disziplin.

Fragen und Antworten: Wir gehen auf einige aktuelle Stresssituationen und ggf. deren Lösungsansätze ein, die von Teilnehmern dieses Telefonats geteilt werden.

Meditation: Wie können wir in Zeiten von Anspannung, Stress und Unruhe etwas inneren Frieden finden.

Wir laden Dich also herzlich ein am Samstag, den 25.4. via Zoom ab 21:00 Uhr bis ca. 22:00 dabei zu sein.

Anmeldung: Schreibe uns eine Nachricht über unser Kontaktformular oder direkt an kontakt@leben-lieben-lernen.com und wir schicken Dir dann einen Zoom Link zu.

Wir wünschen allen gute Gesundheit und freuen uns auf den gemeinsamen Abend mit Euch!

Manuela & Carsten

Liebe Freunde,

Als ganzheitlich denkende Ärzte und Menschen sind wir uns bewusst, dass Krankheiten nicht aus dem leeren Raum als Unfall entstehen, sondern eine Botschaft in sich tragen und nach Veränderungen fragen. Was beobachten wir und müssen wir uns von der kollektiven Corona Krankheit fragen lassen?

Und wahrscheinlich gibt es noch viel mehr Fragen und die Reihenfolge folgt nicht der Wichtigkeit.

Wir applaudieren derzeit den systembedeutenden Funktionsträgern der Gesellschaft. Mit Ausnahme vielleicht der Ärzte sind das die Krankenschwestern und – pfleger, die AltenpflegerInnen, die ErzieherInnen, die VerkäuferInnen, die Müll Leute, die BusfahrerInnen ….. , also alles Niedrigverdiener……

Sind wir bereit zu einer Steuerpolitik, die diesen Menschen ihren systemrelevanten Dienst in Zukunft auch finanziell honoriert?

 Wir nehmen gerade große Einschränkungen auf uns, um unsere Alten zu schützen…..

Wollen wir sie nur am Leben erhalten, oder sie in Zukunft auch wieder mehr in die Gesellschaft einbinden, ihrem Rat und ihrer Lebenserfahrung zuhören? 

Als Beispiel sei eine 94 jährige Dame zitiert, die mir am Hausbesuch gesagt hat : „ So etwas musste einmal kommen, das konnte ja nicht so weiter gehen mit dem immer Schneller und immer Mehr…“ 

Und könnte es so etwas wie eine gegenseitige Solidarität geben: Die Jungen achten jetzt auf die Älteren und die Älteren, die auch in Politik und Wirtschaft noch das Sagen haben, ändern ihren Lebensstil und ihr Reiseverhalten, sodass für die kommenden Generationen die Erde bewohnbar bleibt?

 Die Politik hört derzeit sehr auf den Rat der Wissenschaftler, um den Tod zu vermeiden, der unmittelbar an die Tür klopft– und tut gut daran….

Wieso eigentlich missachten wir seit ca 30 Jahren den Rat der Wissenschaftler, die uns mit immer deutlicheren Ergebnissen aufzeigen, dass der Tod der Erde als Wohnung für Menschen unübersehbar an der Gartentüre steht und gerade so langsam die Einfahrt herauf kommt?

 Die Staaten nehmen zur Zeit sehr viel Geld in die Hand um kurzfristig der Wirtschaft wieder auf die Beine zu helfen….

Mit sehr viel weniger Geld hätten wir den Ausstieg aus der Kohleverstromung kurzfristig realisieren und weitere sehr nachhaltige Maßnahmen zum Erhalt des Planeten anstoßen können. 

Sind wir dazu bereit, auch dafür genau so viel in die Hand zu nehmen und das von der Politik ein zu fordern, oder werden wir uns mit dem Argument abspeisen lassen, dass jetzt gerade dafür nach der Corona Krise nun wirklich kein Geld mehr da ist?

 Sehr viele Regionen in Europa und weltweit kommen in sehr große Bedrängnis, weil wir nicht mehr reisen können……

Ist es klug und weise, Strukturen aufrecht zu erhalten, die ganze Regionen in existentielle Abhängigkeit vom Wohlstand anderer drängen, oder wollen wir in Zukunft eine Situation schaffen, in der wir uns gegenseitig unterstützen, um als wirklich gleichwertige selbständige Partner nebeneinander zu stehen. Auch wenn das bedeutet, dass damit zum Beispiel die südeuropäischen oder afrikanischen Länder plötzlich zu Konkurrenten werden und das derzeitige neokolonialistische System, von dem nur die reichen Länder profitieren nicht mehr funktioniert?

 Wir erlauben derzeit dem Staat, unsere bürgerlichen Freiheiten massiv einzuschränken…..

Heißt das, dass wir uns dieser unschätzbaren Freiheiten wieder bewusst werden und sehr wachsam sein werden, dass diese Einschränkungen, einmal eingeführt und erprobt, nicht zur neuen Normalität werden? Sind wir uns der Begrenzungen bewusst, die schon lange unsere demokratische freiheitliche Ordnung einschränken, indem wir auch noch zustimmen, dass Politik weitgehend von den globalen Konzernen bestimmt wird, deren Hauptinteresse ist, uns zu willfährigen Konsumenten zu machen, die fröhlich die Ressourcen der kommenden Generationen verspeisen? Werden wir als Gesellschaft umso aufmerksamer sein, wenn rechtsgerichtete Parteien und Gruppierungen das Grundgesetz verbiegen, um es dann zu zerstören, wie es unser Land bereits einmal erlebt hat?

 Viele Menschen verbringen derzeit viel Zeit in ihren Familien mit den Kindern und genießen den Zugewinn an Lebensqualität…..

Wollen wir wirklich sobald wie möglich ins alte Hamsterrad des immer mehr, schneller, größer zurück, das uns das Paradigma vom stets notwendigen Wachstum aufzwingt, oder erkennen wir den Wert immaterieller Lebensqualität, die anerkennt, dass es auf einem endlichen Planeten kein unendliches Wachstum geben kann und dass Lebensfreude nicht eine Frage des Kontostandes und der möglichen Fernreisen ist?

 Viele Familien stoßen derzeit auch an ihre psychischen Grenzen und es nimmt häusliche Gewalt zu, weil wesentliche Werkzeuge der Selbstwahrnehmung und Konfliktlösung nicht geübt sind…..

Können wir uns Schulen vorstellen, in denen sozial – emotionales Lernen, der Umgang mit Gefühlen, Schulung von Körperwahrnehmung, soziale Interaktion, Kommunikation und Konfliktlösung mindestens einen so hohen Stellenwert einnehmen, wie kognitives Lernen, das letztlich nur Bildung mit Ausbildung verwechselt?

 Alle Vorgänge um die Corona Epidemie binden das mediale Interesse und die humanitären Katastrophen in den Flüchtlingslagern der Welt, das Sterben im Mittelmeer, das Leid in den Kriegsgebieten geraten in den Hintergrund…..

Sind wir bereit, auch oder gerade weil wir den eigenen Gürtel enger schnallen müssen, die viel beschworenen europäischen humanitären Grundsätze zu bewahren? Werte, die sich nicht in EURO messen lassen?

 Sehr akribisch verfolgen wir die Statistiken über Erkrankungszahlen, geheilte, Verstorbene……

Sind uns die Statistiken bewusst, die sagen, dass weltweit weit mehr Kinder jährlich verhungern, als die schlimmsten Prognosen zur Corona Pandemie an Todesfällen vorhersagen? Zählen wir ebenso akribisch die menschengemachten Todesfälle durch Kriege und differenzieren auch noch nach Toten durch deutsche Waffen? ( immerhin sind wir der drittgrößte Rüstungsexporteur der Welt)

 Die Hauptgefährdeten durch die Corona Erkrankung sind chronisch kranke Menschen…..

Was ist jedeR Einzelne bereit, zu tun um Ernährung, Lebensstil zu ändern, um diesen meist zivilisatorischen Krankheiten vor zu beugen? Und eine Landwirtschaftspolitik zu fordern, die natürliche, regionale Nahrungsmittel in unsere Läden bringt, auch wenn uns das etwas mehr kostet und die nächste Reise etwas weniger teuer wird oder die Unterhaltungselektronik zurückstehen muss und die diese Lebensmittel z.B. steuerlich subventioniert?

 Wie sagte meine Patientin? „Es kann doch so nicht weiter gehen…“

Bitte teilt diese Gedanken in Euren Kreisen. Auch gerne in den sozialen Netzwerken.  Erweitert sie. Sprecht mit so vielen Menschen wie möglich.

Und vor Allem: Teilt sie mit Euren Abgeordneten in Bund und Land. Die Lobbyisten derer, die so schnell wie möglich wieder ins alte Fahrwasser zurück wollen stehen wahrscheinlich bei denen Schlange. Werden wir zu Lobbyisten des Wandels!

Friedensreich Hundertwasser schuf 1988 ein Bild mit dem Titel “Friedensvertrag mit der Natur”. Wie kein anderer Künstler war er der Natur zugewandt, liebte und verehrte sie, verstand und erfühlte sie und rief unermüdlich uns – seine Mitmenschen – zu einem neuen Bündnis mit  der Natur auf. Er inspiriert und berührt mich zutiefst, seine Texte treffen den Kern dessen, was “schief läuft” in unserer Epoche.

Mutig, unerschütterlich und aufrecht stand er als Künstler für eine Rückverbindung mit der Natur.

Eine liebe Freundin hat mir heute diesen Text von ihm per Post geschickt.
Es ist Sylvester, ein neues Jahr will gelebt und erfüllt werden und dieser Text genau zu diesem Fest besonders gut.

Deshalb möchte ich ihn mit Dir teilen:

“Das Recht und die Pflicht der Menschheit, alle Streitigkeiten zwischen Menschen beiseite zu legen und einen Friedensvertrag mit der Natur zu schließen, der einzigen übergeordneten Macht, von der der Mensch abhängig ist. Der Friedensvertrag mit der Natur muss folgende Punkte beinhalten:

  1. Wir müssen die Sprache der Natur lernen, um uns mit ihr zu verständigen.
  2. Rückgabe von Territorien an die Natur, die der Mensch sich widerrechtlich angeeignet und vergewaltigt hat.
  3. Toleranz der Spontanvegetation.
  4. Die Schöpfung des Menschen (Kunst) und die Schöpfung der Natur müssen wiedervereinigt werden. Die Entzweiung dieser Schöpfung hatte katastrophale Konsequenzen für die Menschen.
  5. Leben in Harmonie mit den Gesetzen der Natur.
  6. Wir sind nur Gäste der Natur und müssen uns dementsprechend verhalten. Der Mensch ist der gefährlichste Schädling, der je die Erde verwüstet hat. Der Mensch muss sich selbst in seine ökologischen Schranken zurückverweisen, damit die Erde sich erholen kann.
  7. Die menschliche Gesellschaft muss wieder eine abfalllose Gesellschaft werden. Denn nur der, der seinen eigenen Abfall ehrt und wiederverwertet in einer abfalllosen Gesellschaft, wandelt Tod in Leben um und hat das Recht, auf dieser Erde fortzubestehen. Dadurch, dass er den Kreislauf respektiert und die Wiedergeburt des Lebens geschehen lässt.”